Rückersbach gewinnt in Schöllkrippen

Jugendwehren: 13 Mannschaften treten beim Kreisvergleich miteinander an

Doch das Skilaufen zu viert in voller Montur, dazu noch über eine wackelige Rampe, ist gar nicht so einfach. Dieser Lauf auf Brettern, bei dem Ausrüstungsteile eines Löschwagens mitgetragen und zugeordnet werden mussten, war indes nur ein Teil der Aufgaben, die 13 Jugendmannschaften am Samstag an verschiedenen Stationen in der Marktgemeinde spielerisch bewältigten.
So gehörten etwa Dosenschießen oder aber auch Geschicklichkeitsübungen mit dem Spreizer dazu.
Eingeladen hatte die Schöllkrippener Jugendwehr mit Betreuer Tobias Bopst anlässlich ihres 40-jährigen Bestehens.
Albstadt, Hohl auf dem Treppchen
Als Sieger des Wettkampfes, an dem rund 100 Jugendliche teilnahmen, ging die Rückersbacher Gruppe hervor, gefolgt von Albstadt und Hohl 1.
Einen Pokal konnten jeweils auch die Wasserloser und die Gruppe Hohl 2 als Viert- und Fünftplatzierte entgegennehmen. Beim Jubiläumsfest am Feuerwehrgerätehaus gratulierte Schöllkrippens dritter Bürgermeister Thomas Büttner (CSU) zum 40. Geburtstag der Jugendfeuerwehr und dankte der Wehr für ihren Einsatz und den Dienst am Menschen.
Thomas Büttner würdigte ferner die Leistungen des Gründers der Schöllkrippener Jugendfeuerwehr, Wolfgang Füllgrabe.
Grußworte sprachen die CSU- Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz und der Landtagsabgeordnete Peter Winter (CSU).
Kreisjugendwart Georg Thoma unterstrich den hohen Stellenwert der Jugendarbeit in der Feuerwehr, die neben technischen Kenntnissen auch zu Teamgeist, Vertrauen und sozialer Kompetenz befähige. 

Doris Pfaff

Quelle: Main Echo  13.09.2014

 

Alzenauer Jugend an die Rettungsschere
14.09.2014

Präsentation: Freiwillige Feuerwehren stellen ihre Arbeit vor und werben um Nachwuchs - Viele Besucher

ALZENAU. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Alzenau und den Stadtteilen Albstadt, Hörstein, Kälberau, Michelbach und Wasserlos haben am Sonntag ihre Arbeit vorgestellt und für Nachwuchs aus den Reihen der Alzenauer Jugendlichen geworben. Die Werbeaktion fand während des Gartenschau-Baustellenfests (wir berichteten) auf dem Gelände des Energieparks statt. 

Ursprünglich sollte die Präsentation auf dem Alzenauer Marktplatz stattfinden. Bürgermeister Alexander Legler, Schirmherr der Aktion, integrierte sie in das Baustellenfest und lud dazu alle in Frage kommenden Alzenauer Jugendlichen schriftlich ein.
 

Schwache Resonanz 

Die Rückmeldungen seien jedoch spärlich gewesen, resümierte Feuerwehr-Jugendvertreter Björn Sticksel, der bei der Eröffnung des Aktionstags dem Schirmherrn, Horst Knoth als Initiator und Planer sowie einer Reihe von Alzenauer Geschäften für die Unterstützung dankte.
 

Dafür bescherte das Baustellenfest auf dem künftigen Gartenschaugelände den vielen Feuerwehrkräften, die für die Aktion nötig waren, sehr viele interessierte Besucher. Vor allem die kleinen Gäste waren von den Feuerwehrgeräten und -fahrzeugen begeistert. Die Palette bei den Fahrzeugen reichte von der alten Tragkraftspritze am ebenso alten Traktor über ein Löschfahrzeug Baujahr 1950 bis zu den modernsten, derzeitig im Einsatz befindlichen Tanklöschfahrzeugen.
 

Mit hydraulischen Scheren und Spreizern wurde übungshalber eine eingeklemmte Person aus einem Schrottfahrzeug geborgen. Nach dem Motto »jeder darf mal« wurde das Fahrzeug später von jugendlichen Gästen völlig zerlegt.
 

»Modenschau« nannten die Verantwortlichen die Präsentation von Feuerwehrschutzkleidung, die Modelle aus der Zeit um 1950 bis heute beinhaltete. An Ständen der Jugend- und Kinderfeuerwehr konnten sich die Besucher mit Informationsmaterial über den Dienst in der Feuerwehr versorgen, die Jugendvertreter standen aber auch direkt zur persönlichen Information zur Verfügung. Zur Stärkung verloste die Feuerwehr noch Verzehrgutscheine. 

Quelle: Main Echo Otto Grünewald 

Zeltlager 2014

40 junge Feuerwehrleute im Hitze-Einsatz

Übung: Ausbildungszeltlager der Alzenauer Jugendwehren

In voller Montur: Jugendfeuerwehrleute üben die Waldbrandbekämpfung. 

 

 

Foto:Grünewald

Mehr als 40 jugendliche Feuerwehrleute und ihre Betreuer aus Alzenau und den Stadtteilen sind von Freitag bis Sonntag zum jährlichen Ausbildungszeltlager an der Alzenauer Prischoßhalle zusammengekommen. Ausrichter war in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr aus Wasserlos. Jugendwart Matthias Amrhein hatte eine 24-Stunden-Übung vorbereitet.

Los ging es am Freitagnachmittag erst einmal nach der Zugeinteilung mit einem Theorieteil zu den Themen Funken, Wärmebildkamera, Fahrzeug- und Brandmeldetechnik. Nach dem Abendessen, in bewährter Manier wieder von der Rotkreuz-Bereitschaft Hörstein geboten, ging die Übung los: vom Meldereinlauf im Gerätehaus Wasserlos, Papierkorb- und Heckenbrand in der Zehntmauerstraße, Verkehrsunfall in der Borsigstraße, Bäumen auf der Fahrbahn bis zum Brand auf dem Shredderplatz in Wasserlos.


Rotkreuzwagen erstmals mit dabei
Eingebunden war in diesem Jahr zum ersten Mal die Rot-Kreuz-Bereitschaft Alzenau, die mit ihrem Rettungswagen unter anderem eine bewusstlose Person in der Kläranlage abholte sowie Verletzte bei den simulierten Verkehrsunfällen in der Borsigstraße oder auf der B 8 in Richtung Wolfgang versorgte. Erst um 23 Uhr kehrte Nachtruhe ein. Am Samstag war jedoch schon um 6 Uhr ein simulierter Containerbrand auf dem Burgparkplatz zu bekämpfen, und ein First-Responder-Zug wurde zu einem Verkehrsunfall gerufen, bei dem ein Fahrzeug in eine Personengruppe gefahren war.
Drei Stunden lang waren die Nachwuchsfeuerwehrleute mit einem Waldbrand im Alzenauer Unterwald beschäftigt; weiter waren Verkehrsregelungen zu absolvieren, ein Meldereinlauf im Gerätehaus Wasserlos, ein First-Responder-Einsatz für einen verletzten Waldarbeiter und Tragehilfe für das Rote Kreuz.


Erfrischung im Waldschwimmbad
Wegen der großen Hitze wurden die »24-Stunden« nicht ganz eingehalten - wer wollte, durfte sich am Spätnachmittag im Waldschwimmbad erfrischen. Bürgermeister Alexander Legler war im Laufe des Samstags beim Ausbildungszeltlager und lobte die Jugendwehren für ihren nun schon über 20 Jahre gezeigten Übungsfleiß. Am Sonntag waren wieder Eltern und Familien zu einer Fahrzeugausstellung und zum gemeinsamen Mittagstisch eingeladen. 

Otto Grünewald

Quelle: Main Echo

 

Gemeinsames Bild der Jugendfeuerwehren der Stadt Alzenau

 

 

Bild in Originalgröße anzeigen

Jugendflamme Stufe II erfolgreich abgelegt

In den zurückliegenden Wochen haben sich die Floriansjünger der Jugendfeuerwehren der Stadt Alzenau und ihren Jugendbetreuern mit viel Eifer auf diese Prüfung vorbereitet, um am Abnahmetag den hohen Anforderungen des Ausbildungsnachweises gerecht zu werden. Und so war es dann am Samstag den 12.07.2014 legten 24 Feuerwehranwärter aus den Jugendfeuerwehren Michelbach, Wasserlos, Hörstein und Kälberau auf dem ehemaligen Aldi Parkplatz in Alzenau die Prüfung ab. Kenntnisse in der Gerätekunde waren genauso gefordert, wie das Aufbauen einer Wasserentnahme aus einem Unterflurhydranten sowie die Herstellung eines Wasserwerfers aus diversen Armaturen. Dabei waren Fachwissen, Teamarbeit, Geschicklichkeit, Improvisation und Schnelligkeit gefragt. 

Nach Abschluss und Auswertung der Einzelergebnisse stand fest, dass alle Teilnehmer ihre Prüfung bestanden haben und jetzt stolze Träger der „Jugendflamme Stufe 2“ sind. 

Die Abnahme war ein voller Erfolg. Alle 37 Teilnehmer kamen ohne Probleme durch die Prüfung. Stolze Besitzer der Jugendflamme (Stufe 2) sind nun Jan Bischoff, Jonas Bott, Theresa Endres, Sebastian Grebner, Jannik Lachmann, Dennis Roth, Korbinian Weis, Michael Wiegand (alle Hörstein), Chiara Böckler, Jonas Gerigk, Ben Grendel, Marius Höfler, Henri Lautenschläger, Merlin Mattes, Tobias Reining (alle Kälberau), Kevin Disser, Sebastian Kreß, Kilian Schmitt (alle Michelbach), Luisa Gollas, Fabian Leipnitz, Elias Reusing, Lea Reusing, Jan Schlenkrich, Tim Schwitzner (alle Wasserlos), Sabrina Fuchs (Eichenberg), Lena Brückner, Marco Lunz, Luis Schmitt, Michael Winkler, Peter Winkler (alle Sailauf), Florian Barko, Anna Bott, Sergej Gordienko, Luca Liontos, Niklas Paulson, Oliver Schaller und Sebastian Spitzer (alle Stockstadt).

Björn Sticksel, JF Kälberau

 

 

Jugendwettbewerb "Laufen statt Saufen"

 

Laufen statt Saufen – Jugendfeuerwehr nimmt Nominierung an

Die Jugendfeuerwehren des Landkreises Aschaffenburg erhielten unter dem Motto „Laufen statt Saufen“ eine Nominierung aus dem Landkreis Fulda. Was verbirgt sich hinter dieser Nominierung? Vorausgegangen war eine Modeerscheinung auf der Internetplattform Facebook, auf der sich Mitglieder gegenseitig nominierten, ein Glas Bier in einem Zug zu leeren, sich dabei zu filmen oder zu fotografieren und das Bildmaterial anschließend online zu stellen. Dann war es dem nominierten möglich, seinerseits weitere Facebook-Freunde zu nominieren. Dieser „Wettbewerb“ wurde soweit geführt, dass es in einigen Ländern sogar Todesopfer nach Absolvieren der gestellten Aufgabe gab.

Aus Nordhessen kommt die Idee, gegen den Missbrauch von Alkohol ein Zeichen zu setzen und zu demonstrieren, dass es viel cooler ist, gemeinsam mit anderen Jugendlichen ein Projekt durchzuführen, zusammenzuarbeiten und ein Team zu bilden. Ganz ohne Alkohol. In diesem Sinne wurden mehrere Jugendfeuerwehren aufgefordert, als große Gruppe eine lange Schlauchleitung zu verlegen, eine Grundaufgabe der Feuerwehren.

Vor wenigen Tagen erhielt der Landkreis Aschaffenburg als erster bayerischer Landkreis seine Nominierung. Kreisjugendwart Georg Thoma (FF Schöllkrippen) nahm stellvertretend für alle Jugendfeuerwehren die Nominierung gerne an und lud die Jugendfeuerwehren des Landkreises Aschaffenburg ein, am Samstag, 12. April, in Schutzausrüstung und pro Person mit einem 15m langen C-Schlauch ausgestattet nach Hösbach ins Landkreisstadion zu kommen.

Trotz der gerade begonnenen Osterferien erschienen 72 Jugendfeuerwehrleute aus 17 Jugendfeuerwehren und verlegten in mehrfacher Umrundung des Spielfelds über 1.000 Meter Schlauchleitung. Nach wenigen Minuten war der letzte Schlauch ausgerollt und angekuppelt, danach konnte im Stadion laut das Motto des Nachmittags vernommen werden: „Laufen statt Saufen“! Kreisjugendwart Thoma und die Mitglieder seines Fachreferats stellten sichtlich stolz fest, dass die aus Fulda gestellte Aufgabe erfolgreich bewältigt war.

An der Aktion nahmen folgende Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis teil:

Schöllkrippen, Schneppenbach, Heinrichsthal, Schimborn, Michelbach, Sailauf / Eichenberg, Rottenberg, Feldkahl, Krombach, Sommerkahl, Unterafferbach, Hofstädten, Alzenau, Rückersbach / Johannesberg, Dammbach und Westerngrund.

Nun wird der Landkreis Aschaffenburg zwei weitere bayerische Landkreise nominieren, um auch im Freistaat ein Zeichen gegen Alkoholmissbrauch zu setzen.

In Kürze wird auf youtube ein Kurzfilm zu dieser Aktion der Jugendfeuerwehr zu sehen sein.

Andreas Hausotter, FF Schöllkrippen

 

Quelle: http://www.kfv-ab.de/index.php/component/joomblog/post/jugendwettbewerb-laufen-statt-saufen-?Itemid=580

     

Bayerische Jugendleistungsprüfung

Jugendfeuerwehr Michelbach

Jugendleistungsprüfung bestanden

Herzlichen Glückwunsch

 

11. Winterrallye der Jugendfeuerwehren des Landkreises Aschaffenburg

Dieses Jahr fand in Kleinkahl die 11. Winterrallye statt. Der stellvertretende Kreisjugendwart Benjamin Weidinger begrüßte die 150 Jugendlichen aus 16 Feuerwehren im Feuerwehrhaus der Gemeinde Kleinkahl. Die Kleinkahler Bürgermeisterin, Angelika Krebs, richtete ebenfalls ein kurzes Grußwort an die Jugendfeuerwehren und wünschte ihnen viel Spaß. Anschließend starteten die Gruppen zum Rundweg um Kleinkahl und den Ortsteil Edelbach. Für den Wettbewerbscharakter der Rallye sorgten verschiedene Aufgaben. Zum einen mussten die Feuerwehranwärter während der gesamten Strecke die Augen offen halten, dort hatte das Fachreferat Jugendarbeit Fotos der Mitglieder der Kreisbrandinspektion sowie deren Funktionen wild durcheinander aufgehängt. Die jeweils passenden „Paare“ mussten gefunden und notiert werden. Im Kreativspiel galt es mit zu Verfügung gestellten Materialien wie z.B. Klebeband, Draht, Alufolie und Korken ein feuerwehrtechnisches Gerät zu bauen. Die Jugendfeuerwehr Kleinkahl hatte ein Kreuzworträtsel ausgetüftelt, bei dem auch ganz spezielle Fragen zur eigenen Wehr dran kamen. Der Weg der Rallye führte über Feldwege an der Bamberger Mühle vorbei zur Quelle der Kahl. Dort wurden die Teilnehmer bereits von einem Team der Kleinkahler Feuerwehr erwartet, um sie mit heißen Getränken und Kuchen zu empfangen. Am Pausenplatz angekommen begannen die Mannschaften an ihrer Kreativarbeit zu basteln und die Jugendwarte mussten sich beim Feuerwehr-Memory beweisen. Bereits jetzt konnte man die vielfältigen Bastelideen bestaunen. Gestärkt ging es dann weiter auf dem Kulturwanderweg in Richtung Edelbach und von dort zurück nach Kleinkahl zum Gerätehaus. Dort angekommen wurde noch gebastelt, die Nummern der Fotos und Funktionen zusammengeführt und das Rätsel ausgefüllt. Zur Stärkung der Mannschaften gab es heiße Würstchen und Getränke. Nach Abschluss der Bewertung, die aufgrund der tollen Ideen der Jugendfeuerwehren beim Kreativspiel sicherlich nicht einfach war, konnte Kreisjugendfeuerwehrwartwart Georg Thoma die Siegerehrung vornehmen. Sieger der Winterrallye 2014 war die Jugendfeuerwehr Goldbach, die mit ihrem gebastelten Greifzug die Jury mehr als überzeugte und auch sonst die höchste Punktzahl erreichte. Es folgten drei punktgleiche zweite Plätze mit den Jugendfeuerwehren aus Sailauf/Eichenberg, Krombach und Heinrichsthal. Den dritten Platz erkämpfte sich die Jugendfeuerwehr Stockstadt. Kreisjugndfeuerwehrwart Georg Thoma dankte dem Fachreferat Jugendarbeit im Kreisfeuerwehrverband und der Feuerwehr Kleinkahl mit dem örtliche Jugendwart Christian Englert und seinem Kommandanten Frank Büttner für die diesjährige Ausrichtung der Winterrallye der Kreisjugendfeuerwehr Aschaffenburg und wünschte allen einen unfallfreien Nachhauseweg.

Text und Foto: Jugendfeuerwehr im Lkr. Aschaffenburg